29 September 2016


Pfauenziegen


28 September 2016

Begeisterungsfähigkeit


Eine gewichtige Eigenschaft, die uns von der künstlichen Intelligenz extrem unterscheidet, ist die Begeisterungsfähigkeit. Unser inneres Antriebssystem ist gewaltig. 

Wir verzehren uns nach neuen Welten und Erfahrungen. Selbst wenn sie, genau besehen, kaum mehr oder gar weniger bereithalten können, als das, was wir schon haben. Doch das Unverkostete scheint immer süßer ...
www.zeit.de/wissen/2016-09/spacex-besiedlung-mars-raumschiffe-rakete-bfr-bfs

Nebenbei erwähnt ... die Fußball-WM 2026 könnte also auf dem Mars stattfinden ... ;-)

26 September 2016

25 September 2016

24 September 2016

18 September 2016

Im Theater in der Orgelfabrik



ist derzeit das Stück "Das Haus in der Rue Margue" zu sehen, in einer stimmungsvollen Inszenierung. Die Kulisse der Durlacher Orgelfabrik bietet den perfekten Rahmen für eine Vorstellung, die von der Darstellercrew bestens umgesetzt wird. Gespickt ist das Ganze mit tollen visuellen Effekten.
Hier stellt die Autorin ihr Skript vor: www.baden-tv.com/mediathek/video/vorhang-auf-teil-1-orgelfabrik-das-haus-in-der-rue-morgue/

Was ich höre: von Brücken - lady angst

11 September 2016

Wasserschloss Menzingen


Nach Jahren, wo man keinen Zugang hatte, konnte man heute wieder, am Tag des offenen Denkmals, die Wasserschloss-Ruine in Menzingen besichtigen.
Zeitweilig diente sie als Veranstaltungsort. Eine sicherlich stimmungsvolle Kulisse. Da jedoch mittlerweile einige Mauern einsturzgefährdet sind, ist dies nicht mehr möglich. Der Blick auf das Gemäuer ist an vielen Stellen durch Pflanzenbewuchs verstellt.








08 September 2016

Künstliche Intelligenz


Quarks und Co widmeten sich in der letzten Sendung dem Thema künstliche Intelligenz: "Wenn Computer die Macht übernehmen".
www1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/uebersicht-computermacht-100.html

Meiner Meinung nach liegt die Krux darin, dass wir glauben, dass das was Maschinen repräsentieren mit unserer Intelligenz und Wahrnehmung der Welt zu tun hätte, sie gar noch überbiete.
Die größte Gabe der menschlichen Spezies ist die unglaubliche Adaptionsfähigkeit in Kooperation. Sie vergrößert unsere geistige und körperliche Reichweite auf rasante Weise. Ungebremst machen wir uns alles zu eigen, was zur Erweiterung unseres Spielraums beiträgt. Besonders intelligente Tiere zeichnen sich noch dazu durch ihre Experimentierfähigkeit und einem ausgeprägten Sozialgefüge aus. Wir Menschen sind unter den Tieren die spielfreudigsten und neugierigsten. Man könnte auch sagen: Die Sehnsuchtsvollsten.
Doch die komplexe Adaptionsfähigkeit wird uns auch zum Stolperstein. Denn wir merken anscheinend gar nicht, wie sich eine Definition von Intelligenz, wie sie Maschinen repräsentieren, in unsere Haltung einschleicht. Wir nutzen immer häufiger eine Betrachtungs- und Bewertungsweise nach Art der KI.  
Ein Algorithmus projiziert seine Theorie von Gefühl, Faszination, Leid und Leidenschaft, basierend auf unzähligen Mustervergleichen, auf eine Entscheidung. Wir übernehmen unreflektiert diese Entscheidung - und wären doch die alleinigen Experten darin.

In den 1930er Jahren nahm ein Psychologe aus Forschungsgründen einen Schimpansen in seine kleine Familie auf. Der Affe und der Sohn des Wissenschaftlers wuchsen zusammen auf. Winthrop Kellogg wollte dem Affen Kultur beibringen und sehen, ob er sich im humanoiden Familiengefüge menschliche Verhaltensweisen aneignen konnte. Gua, der Schimpanse, eignete sich tatsächlich viele unserer Verhaltensweisen an. Er war sehr lernfähig und mag fast menschlich erschienen sein. Das Interessante an diesem Experiment war jedoch das Verhalten des Sohnes Donald. Denn da dieser die Verhaltensweise seines Affen“geschwisters“ extrem imitierte, adaptierte, musste das Experiment schon nach 10 Monaten abgebrochen werden. Zwar steigerte Gua ein Stück weit seine Intelligenz, doch gleichzeitig passte sich Donald weit mehr und sehr ausgeprägt der Affenartikulation an.

In gewisser Weise kommt es mir so vor, als wären wir heute ähnlich dem kleinen Jungen. Wir staunen über die Segnungen und Leistungen der künstlichen Intelligenz (die wir selbst forciert haben), erkennen dabei nicht, wie sich im Gegenzug unser Denken und Verhalten dem der KI angleicht. Und dabei war die Beziehung zwischen Donald und Gua nicht einmal so eng, wie wir sie zur KI pflegen.

Irgendwann haben wir nur noch eine Theorie über z. B. Freude, Lust und Liebe und bilden uns bloß ein, sie zu spüren. In ferner Zukunft werden wir nur noch rational über diese Themen reflektieren, unserem Bauchgefühl / Instinkt keine Chance mehr geben, weil wir ihm, mangels Gebrauch und Übung, nicht mehr vertrauen wollen. Unmittelbare Ängste werden uns dann wohl weniger belasten, weil uns die Technik in Sicherheit wiegt. Dafür werden diese dann von Misstrauen, gegenüber allem was das Menschliche ausmacht, überlagert sein.

04 September 2016


Burgruine Zavelstein


01 September 2016


Was ich höre: la salami - when the poet sings
                     peaches - dick in the air